Parenchymgewebe

Obwohl die parenchymatischen Gewebe aus unspezialisierten Zellen bestehen, bedeutet dies nicht, das das jeweilige Gewebe als Ganzes nicht eine spezielle Ausprägung annehmen kann.

Man unterscheidet folgende parenchymatische Gewebe nach ihrer funktionellen Spezialisierung:

KarpellSpeichergeweb_klein (4K)
Ornithogalum Karpellwand Speicherparechym. Die roten Punkte sind Plastiden
Quelle: http://botweb.uwsp.edu/
anatomy/images/
parenchyma/
pages/Anat0022.htm

Alle parenchymatischen Zellen bestehen meistens aus großen, isodiametrischen (rundlichen) und dünnwandigen Zellen, deren Form sich allerdings aus den Druck- und Berührungsflächen des umliegenden Gewebes ergibt. Deshalb können Sie auch von der isodiametrischen Gestalt abweichen.
(Siehe links)

„Obwohl in ausdifferenzierten Parenchymen keine oder nur vereinzelte Zellteilungen stattfinden, behalten die Zellen ihre Teilungsbereitschaft, was allein schon darin zum Ausdruck kommt, dass sie die Hauptmenge der an der Wundheilung und Regeneration von Pflanzenteilen beteiligten Zellen stellen. Man könnte demnach vielleicht sagen, dass sich die Zellen in Wartestellung befinden. Sie bilden einen Zellpool (einen Zellvorrat), der bei Bedarf, d.h., während der normalen Ontogenese und ebenso bei außergewöhnlichen äußeren Anlässen aktiviert werden kann.“ (http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d05/05d.htm, (19.02.2004.)

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