Obwohl die parenchymatischen Gewebe aus unspezialisierten
Zellen bestehen, bedeutet dies nicht, das das jeweilige Gewebe
als Ganzes nicht eine spezielle Ausprägung annehmen
kann.
Man unterscheidet folgende parenchymatische Gewebe nach ihrer
funktionellen Spezialisierung:
Alle parenchymatischen Zellen bestehen meistens aus
großen, isodiametrischen (rundlichen) und
dünnwandigen Zellen, deren Form sich allerdings aus den
Druck- und Berührungsflächen des umliegenden Gewebes
ergibt. Deshalb können Sie auch von der isodiametrischen
Gestalt abweichen.
(Siehe links)
„Obwohl in ausdifferenzierten Parenchymen keine
oder nur vereinzelte Zellteilungen stattfinden,
behalten die Zellen ihre Teilungsbereitschaft, was allein schon
darin zum Ausdruck kommt, dass sie die Hauptmenge der an der
Wundheilung und Regeneration von Pflanzenteilen beteiligten
Zellen stellen. Man könnte demnach vielleicht sagen, dass
sich die Zellen in Wartestellung befinden. Sie bilden
einen Zellpool (einen Zellvorrat), der bei Bedarf, d.h.,
während der normalen Ontogenese und ebenso bei
außergewöhnlichen äußeren Anlässen
aktiviert werden kann.“ (http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d05/05d.htm, (19.02.2004.)