

Das Durchlüftungsgewebe wird als Aerenchym bezeichnet und besteht aus Zellen, die zwischen sich ein großes Interzellularsystem aufgebaut haben. Bei diesen Geweben können nach Strasburger bis zu 70% des Gewebevolumens auf die Interzellularräume entfallen.
Beispiel für Aerenchyme sind z.B. das Schwammparenchym, oder auch Luftkanäle in Stengeln von Sumpf- oder Wasserpflanzen wie der Seerose.
Das Aerenchym entsteht entweder durch das Auseinanderweichen von parenchymatischen Zellen, oder aber durch das Reißen von Geweben aufgrund von Spannungsdifferenzen.